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Neudorf/Drohobycz
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Neudorf/Drohobycz
Die Gemeinde Neudorf gehörte zu
den interessantesten im galizischen Raum. Ehemals rein deutsch war sie
schließlich von 4 Nationen bewohnt. Deutschen, Ukrainern , Polen und
Juden. Von den 71 deutschen Familien waren 1925 44 evangelisch und 27
römisch katholisch. Die Ev. gehörten zur Pfarrei Brigidau, die Kath. zu
Drohobycz. Die Ukrainer waren griechisch katholisch und gingen nach
Bolechowce zur Kirche. Einer jüdischen Familie gehörte das Wirtshaus.
Bereits bei der Ansiedlung 1783 wurden, was sonst nicht üblich war,
Evangelische und Katholiken neben und durcheinander in den 32
ausgesteckten Hofstellen eingewiesen. Eine Besonderheit bestand darin,
das die Siedlung nicht als eigene Dorfanlage ausgesetzt war, wie die
meisten anderen, sondern als besonderer Straßenzug an das ukrainische
Dorf Bolechowce anschloß.
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Zu Königsau gab es die Verbindung, genau
wie zum kath. Machliniec, indem man Ehepartner fand. So kamen aus
Königsau nach Neudorf die Familien Kaufhold, Schwarz, Fachet. Und
anders kamen aus Neudorf nach Königsau die Familien Spanier,
Vogelgesang und vermutlich 1821 auch die Familie Wolf.
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Der Friedhof von
Neudorf
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 Blick über den Friedhof von Neudorf, die
meisten
Steine sind umgefallen und zugewuchert, so wie einst auch in
Königsau.
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Dorfplan für Neudorf
(Stand: 1939)

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